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Keine Angst vorm Bergablaufen
Nach dem Marathon
Medizinische Stellungnahme
Von 0 auf 21 Kilometer
Trainingtipps

Den "Beinen freien Lauf lassen"- dieses Ziel steht hinter den Trainingstipps zum Tirol Speed Marathon. Die Strecke bietet die Möglichkeit - die optimale Vorbereitung gibt die Sicherheit, dass es auch wirklich leichter läuft.

Der Tirol Speed Marathon stellt eine neue Herausforderung dar. Das einmalige Streckenprofil mit seinen beachtlichen 785m Höhendifferenz bietet durch die optimale Aufteilung des Gesamtgefälles ideale Voraussetzungen für ein leichtes Laufen mit schnellen Zeiten. Es birgt aber natürlich auch die Gefahr, sich durch zu forciertes Bergablaufen muskulär zu übernehmen. Um die Vorteile dieser Strecke also auch optimal nutzen zu können, sollten sowohl im Bereich des Trainings wie auch der Taktik einige speziell für diese Strecke wesentliche Faktoren berücksichtigt werden.

 

Zwei Erkenntnisse dienen als Grundlage für die Überlegungen zur speziellen Trainingsgestaltung:

Längeres Bergablaufen ist muskulär belastender.
Die Muskulatur, die beim Bergablaufen beansprucht wird, ist außerordentlich gut trainierbar.

Tipps für das Training und den Lauf selbst

Bergab-Trainingseinheiten sollten in die gewohnte Vorbereitung regelmäßig integriert werden. Positiver Nebeneffekt des Bergabtrainings ist die Verbesserung der Laufökonomie, ein lockerer Schritt ist die Folge.
Bereite Dich ausgiebig und gezielt auf den Marathon vor und melde Dich dann für die Strecke, die Deinem Trainingszustand entspricht. Besser beim Halbmarathon mit Reserven durchs Ziel zu laufen als gerade noch ins Marathonziel zu kommen.
Für das taktische Verhalten sollte man sich noch mehr als bei einem Stadtmarathon die Renneinteilung der besten MarathonläuferInnen der Welt zum Vorbild nehmen: die zweite Hälfte schneller laufen als die erste.
Lauf bewusst verhalten zu Beginn. Grundsätzlich und ganz besonders beim Tirol Speed Marathon gilt: Die ersten Kilometer ruhig anzulaufen, denn das Gefälle sorgt automatisch für ein hohes Tempo.
Für die gesamte Strecke kann gesagt werden: die Bergabstücke dienen zur Erholung, bewusstes Tempolaufen würde sich eher negativ auswirken. Nutz die Bergabpassagen um Dich zu erholen und nicht um Tempo zu machen – Du bist durch das Gefälle automatisch schneller.
Gib Deinem Körper Zeit zum Erholen – das gilt sowohl für die Vorbereitungszeit wie auch für die ‚Tage danach’.

 

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Trainern der Eurofitnessacademy in Zusammenarbeit mit MaxFun.cc

erstellt.

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